Samtgemeinde Lachendorf /

Eichenprozessionsspinner

 

Achten Sie auf Eichenprozessionsspinner!!

Die Klimaerwärmung begünstigt die Vermehrung von wärmeliebenden Insekten. So breitet sich der Eichenprozessionsspinner (EPS) in Deutschland immer weiter aus. In den letzten vier Jahren trat der EPS auch im Gebiet der SG Lachendorf vereinzelnd auf. Es ist aber eine Steigerung der gemeldeten Fälle in diesem Jahr zu erkennen, so dass die Verwaltung die Bürger vor den Gefahren informieren möchte.

Die Falter selbst sind ungefährlich, auch die Eichen werden durch die Fraß-Schäden in der Regel nicht nachhaltig geschädigt. Gefährlich sind aber die langen weißen Härchen der Raupen. Bei Berührung können sie starke Hautentzündungen und Allergien der Atemwege auslösen. Daher folgende Empfehlung:

Erhöhte Achtsamkeit in der Nähe von Eichen und Kontaktvermeidung mit den Raupen und Gespinstnestern!

Verantwortlich für die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners sind immer die jeweiligen Eigentümer der befallenen Flächen. Privatpersonen sollten dabei jedoch nicht selbst tätig werden, sondern Fachleute aus dem Bereich der Schädlingsbekämpfung hinzuziehen.

Die Verwaltung beschildert Bäume im öffentlichen Raum, an denen der EPS gefunden wurde. An Stellen, die besonders sicher sein müssen, werden die Nester entfernt – etwa in Schulen, Kindergärten, Spiel- und Sportplätzen.

Bei Kontakt mit den Härchen sollten die Betroffenen die kontaminierte Kleidung schnellstmöglich wechseln, duschen und Haare/Kleidung waschen. Den Juckreiz lindert zunächst kaltes Wasser. Kratzen treibt die Gifthaare nur tiefer in die Haut. Beim Auftreten stärkerer gesundheitlicher Beschwerden empfiehlt es sich auf jeden Fall ein Arzt aufzusuchen

 

Weitere Informationen zum Gesundheitsschutz und zum EPS erhalten Sie beim Niedersächsischen Landesgesundheitsamt (www.nlga.niedersachsen.de).